Montag, 10. August 2015

Pan El Verger (mit Sauerteig)

  
angeschnittene Brotkugel

Eigentlich wollte ich Baguette mit dem auf der Durchreise glücklicherweise in einem französischen Bio-Laden erstandenen T65-Mehl backen. Jedoch als ich die Tüte drei Tage später öffnete waren Mehlkäfer darin. Ebenso in dem blé noir de Bretagne und einem weiteren dort gekauften Mehl. 

Schade, so habe ich ein spanisches Harina de fuerzo genommen und ein Doppelbrot gebacken. 


Zutaten:

210 Wasser
200 g Weißwein
½ Würfel Hefe
350 g Weizen-Mehl Harina de fuerzo
70 g gewürfelt-getrocknetes  Altbrot (vom mitgebrachten Baguette)
180 g Roggenmehl 1050
60 g Sauerteig (eigene Zucht aus der Heimat)
2TL Brotgewürz (eigene Mischung)
3 TL Salz
1 TL Zucker


Zubereitung:

1. Wasser, Wein, Hefe und Zucker in den Mixtopf geben: 3 min/37°/ Stufe 1 erwärmen.
2. Die restlichen Zutaten zufügen: 3 min/Teigknetstufe kneten.
3. Den Teig auf eine bemehlte Fläche umfüllen und 
    den geleerten Mixtopf mit 1 EL Mehl 2-3 mal/Turbo schleudern, den Rest umfüllen.

4. Den Teig 4mal strecken und falten, zu zwei Kugeln formen 
    und in eine Backform mit Deckel legen;
 (bei mir der 3-Liter- Ultra von Tupper)
    
   
    
    

    mit Mehl bestäubt eine Stunde mit  
    aufgelegtem Deckel bei Zimmerwärme 
    gehen lassen.




5. Den Utra mit geschlossenem Deckel in den - nicht vorgeheizten -  Backofen geben.
    Das Brot bei 250°/50 Min backen. Danach den Deckel entfernen, 
    den Backofen ausstellen und weitere 5 - 10 Minuten backen.


und nun noch ein par Minuten ohne Form weiter backen
 



6. Anschnitt: bitte drei bis vier Stunden warten!  


Geschnittenes Brot von einer Kugel


Dazu gab es hier gekaufte Oldenburger Butter und frisch hergestellte Pfirsichmarmelade von weißen Pfirsichen. Mein Brot hätte ruhig noch etwas backen können, jedoch mag es mein GöGa nicht so dunkel.
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Danach habe ich noch einen Backversuch mit Frühstücksbrötchen und einem Roggenbrot gemacht. Jedoch hatte ich beide Male das Pech, das Wetter änderte sich dramatisch mit gewaltigen Sommergewittern. Beide Backversuche  sind nicht gelungen. Da ich mit z. T. gleichen Zutaten gearbeitet habe und die Teige im Kühlschrank über Nacht zur Gare standen gehe ich davon aus, dass die Gewitter mir einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Das Backverhalten hier (6 km von der Mittelmehrküste entfernt) ist bei gleichen Rezepten sowieso anders als Zuhause (15 km von der Waterkant) an der Nordseeküste. Hefe- und Sauerteige verhalten sich hier wesentlich "zickiger".